CoViD-19-Blog-Archiv

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25.05.2020

CORONA-HILFEN

Offener Brief an das Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Die niedersächischen Verbände der Amateurmusik haben sich heute zusammen mit ihrem Dachverband, dem Landesmusikrat Niedersachsen, in einem Offenen Brief an den Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, gewandt und darin eindringlich darauf hingewiesen, dass die Vereine in der Amateurmusik weder wesentlich an den aktuellen landesweiten Lockerungen der Lebenseinschränkungen partizipieren konnten, noch dass zugesagte und dringend benötigte finanzielle Hilfen bislang auf den Weg gebracht worden sind.

Die Vereine sind vom „Lockdown” besonders betroffen, da Konzerte frühestens im Herbst dieses Jahres wieder stattfinden können und auch ein „normaler” Probenbetrieb auf absehbare Zeit nicht möglich scheint. Nach Ansicht der Verbände und ihres Dachverbands droht die Amateurmusik in Niedersachsen einen irreparablen Schaden zu erleiden, sofern die Nöte und Ängste der Vereine seitens der Landesregierung weiterhin nicht ausreichend Berücksichtigung finden.

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23.05.2020

CORONA-VERORDNUNG

Die Chöre müssen weiterhin warten

Die Niedersächsische Landesregierung hat am 22.05.2020 eine Änderung der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus veröffentlicht. Während in vielen Bereichen (u.a. Sporteinrichtungen, Schule, Zoos, Tourismus, Spielhallen und Spielbanken) die bisherigen Maßnahmen moderat gelockert wurden, können Chöre weiterhin nicht wie gewohnt proben. In der Verordnung heißt es dazu lediglich: „Für […] Chöre ist zudem nur ein […] Vokalunterricht im Einzelunterricht oder im Kleingruppenunterricht mit nicht mehr als vier Personen zulässig.” Eine Lösung für diese unbefriedigende Situation scheint derzeit noch nicht in Sicht, zumal durch die Absage sämtlicher Konzerte den Chören allmählich auch finanzielle Schäden entstehen, für die die Landesregierung bislang einen Kompensationsvorschlag schuldig geblieben ist.

Die Änderung tritt am 25.05.2020 in Kraft.

19.05.2020

CORONA-FORSCHUNG

Einschätzungen zum Singen in der Gemeinschaft

Die Bundesmusikvereinigung Chor und Orchester (BMCO) hat verschiedene Einschätzungen zum Infektionsrisiko beim Singen im Chor zusammengetragen. Herausgekommen ist dabei eine (noch) heterogene Übersicht, was aber nicht weiter verwunderlich ist, da der jeweilige Blickwinkel der befragten Einrichtungen z.T. sehr unterschiedlich ist.

linkÜbersicht Einschätzungen zum Thema Singen in der Gemeinschaft

20.05.2020

CORONA-HILFEN

Finanzhilfen für kleinere Kultureinrichtungen und -vereine

Kleinere Kultureinrichtungen und -vereine können ab sofort Finanzhilfen beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) beantragen. Darüber hinaus fördert das MWK kleine Kultureinrichtungen mit einem Investitionsprogramm.

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08.05.2020 · Quelle: swr.de

CORONA-FORSCHUNG

Bundeswehr-Uni: Coronainfektion beim Chorsingen „äußerst unwahrscheinlich”

Im März infizierten sich bei einer Probe des Berliner Domchors über 50 Mitglieder mit dem Corona-Virus. Experten empfahlen bisher, gemeinschaftliches Singen in Räumen zu vermeiden – auch in Gottesdiensten. Eine Untersuchung der Bundeswehr-Uni München in Neubiberg kommt nun aber zum Ergebnis, dass eine Coronainfektion beim Chorsingen „äußerst unwahrscheinlich“ sei.

Die Münchner Bundeswehr-Universität hat das Corona-Infektionsrisiko beim gemeinsamen Singen untersucht. Anhand strömungsmechanischer Experimente kamen die Forscher zum Ergebnis: Es hält sich stark in Grenzen, wie die Uni am Donnerstag, 7. Mai, mitteilte. Bei den Experimenten mit professionellen Sängern habe sich eindeutig gezeigt, dass die Luft beim Singen nur im Bereich eines halben Meters vor dem Mund in Bewegung versetzt werde, unabhängig von Lautstärke und Tonhöhe. Eine Virusausbreitung über diese Distanz hinaus sei „äußerst unwahrscheinlich.“

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